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Person wäscht sich die Hände unter laufenden Wasser

So wäscht man die Hände richtig

Die Frühjahrszeit ist wieder Erkältungszeit. Und wenn die Temperaturen sommerlich werden, beginnt die Saison für Magen-Darm-Infekte. Einen effektiven Schutz vor Ansteckung mit diversen Infektionskrankheiten bietet Händewaschen - aber nur, wenn es richtig gemacht wird.

Hände waschen kann jedes Kind, könnte man meinen. Doch dem ist nicht so, viele Menschen haben es beim Händewaschen zu eilig. Dadurch werden zu wenige Keime entfernt, und das Ansteckungsrisiko bleibt weiterhin hoch. So macht man es aber richtig:

Zuerst hält man die Hände unter fließendes Wasser, die Wassertemperatur spielt keine Rolle. Danach seift man sie gründlich ein: die Handinnenseiten, Handrücken, Fingerzwischenräume, Fingernägel und Daumen, die oft vergessen werden. Gründliches Händewaschen braucht bei in der Regel 30 Sekunden. Das dauert so lange wie zweimal das Lied "Happy Birthday" zu summen. Diese Zeitspanne ist wichtig, da nur langes Händewaschen die Zahl der Keime auf ein Tausendstel oder weniger senkt. Anschließend die Hände unter fließendem Wasser abspülen und abtrocknen.

Vor allem auf öffentlichen Toiletten sind Flüssigseifen hygienischer als Seifenstücke, auf denen sich manchmal ein dünner Bakterienfilm bilden kann. Am wichtigsten ist es laut Gesundheitsexperten jedoch, überhaupt Seife zu benutzen. Antibakterielle Zusätze muss sie nicht enthalten. Dafür ist die Menge wichtig. Studien haben gezeigt, dass mehr Seife auch mehr Bakterien entfernt.


Quelle: Berlin (APA/dpa) - 2018-05-03/10:41

Bild: APA (dpa/gms/Christin Klose)

Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2018